Schülerblog (67)

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Kaufland

Blog KauflandMontag - read weekly gossip Tag,

Also hey RWG!

Willkommen zurück!

Wir hoffen, ihr hattet schöne Herbstferien und konntet euch ein wenig erholen, um den zweiten Teil des ersten Halbjahres zu beginnen.
Heute möchten wir über das Kaufland sprechen, das Hauptversorgungszentrum für die gesamte Schülerschaft des RWGs. Jeden Morgen ab sieben und mittags ab 13 Uhr wandern dort Energydrinks, Chips und Pizzabaguettes in rauen Mengen über die Theke. In den Pausen darf nur die Oberstufe das Schulgelände verlassen, wer sich sonst erwischen lässt, kann in der Turnhalle putzen gehen.

Das ganze Gebäude, was wir umgangssprachlich Kaufland nennen, ist die Neuwied Galerie. Dazu gehören viele Läden, wie Klamottenläden, Bäckereien und Fast Food Imbisse. Das Kaufland selber nimmt nur den hinteren Teil ein.

Generell kann man wohl von einer win-win Situation sprechen, in der sich SchülerInnen und der Laden befinden.

Wir haben Zugriff auf Glucose, leere Kohlenhydrate und Koffein ohne dafür weitere Strecken zurücklegen müssen, dafür stärken wir die lokale Wirtschaft.

Leidtragende dabei sind alle Menschen, die in unseren Pausenzeiten nur in Ruhe einkaufen gehen möchten. Pustekuchen, wir haben nur 20 Minuten Pause, die müssen genutzt werden. Viele BewerberInnen für das Amt des Schülersprechers haben versprochen, sich für eine Schülerkasse einzusetzen, um genau diesen Stress vorzubeugen. Unter der Bezeichnung Fünf-Teile-Kasse eingeführt, hat Corona den Spaß allerdings schnell wieder beendet.

Also gilt nun wieder die Goldenen Regel: egal, an welche Kasse du dich stellst, an allen anderen wärst du schneller gewesen.

Eine letzte Sache noch: Wenn ihr vor oder nach der Schule ins Kaufland geht, seid ihr nicht mehr über die Schule versichert, wenn es nicht auf eurem direkten Schulweg liegt, und das tut die Backwarenabteilung leider in den seltensten Fällen. Also passt auf euch auf, wenn ihr Ausflüge unternehmt.

Bis nächste Woche

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Wiedervereinigung & zusätzliche Feiertage

tag der deutschen einheitHey RWG!

Am Sonntag war der jährliche Tag der deutschen Einheit. Der gesetzliche Feiertag soll auf die deutsche Wiedervereinigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der damaligen Deutsch Demokratischen Republik, die am 03. Oktober 1990 in Kraft trat, aufmerksam machen. Das Bild, was die meisten bei dem Wort Wiedervereinigung im Kopf haben, ist wahrscheinlich der Mauerfall am 9.November 1989. Ursprünglich war dieser Tag auch mal als Feiertag zur Wiedervereinigung angedacht, jedoch jährt sich an diesem Tag auch die Reichspogromnacht von 1938. Dementsprechend war dies keine Option und der 03. Oktober wurde ausgesucht.

Dieses Jahr konnte man den Feiertag jedoch leicht übersehen, denn er ist auf einen Sonntag gefallen. Und das ist nicht der einzige Feiertag dieses Jahr: Auch der 1.Mai, Silvester und Weihnachten fallen auf ein Wochenende. Letztere liegen bei uns sowieso in den Ferien, doch für Arbeitnehmer kann das relevant sein. 

In anderen Ländern, wie Belgien und Spanien, wird jeder Feiertag, der auf ein Wochenende fällt, am Montag danach nachgeholt. Cool, oder?

Die politische Forderung, das bei uns auch durchzusetzen, stand mal im Raum, ist aber eher unwahrscheinlich. Denn Deutschland ist schon jetzt ein Land mit den meisten Feier- und Urlaubstagen weltweit…

Wir wünschen Euch erholsame Herbstferien und noch eine schöne Woche

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SV-Wahlen

SVDienstag- heute einen Tag später,

trotzdem hey RWG!

Wie einige von euch vielleicht schon mitbekommen haben, sind die Ergebnisse der SV-Wahl seit gestern bekannt. Louisa Armbrecht aus der MSS 12 ist dieses Jahr Schülersprecherin, nachdem sie letztes Jahr Vertreterin von Dyako Suwani  (jetzt ebenfalls MSS12) war. Ihr Vertreter ist Zafeer Sohal aus der 11. Klasse.

Dyako bleibt der SV auch im dritten Jahr in Folge erhalten, nun als Oberstufensprecher. Pascal Gia-Khang Sasolith (Klasse 11) ist sein Vertreter.

Da sich für das Amt des Mittelstufensprechers nur eine Person beworben hat, ist Maximilian Widerspan (9a) alleiniger Repräsentant der Mittelstufe.

Frau Soffner (früher Frau Michels), Herr Steuer und Herr Marker sind die gewählten Verbindungslehrer*innen.

Warum schreiben wir diesen Artikel, wenn ihr das auch in der Schule ausgehangen sehen könnt?

 

Nun, uns war es wichtig, noch einmal explizit hervorzuheben, wie viel Mut und Courage es braucht, sich für so ein Amt zu bewerben. Gerade durch das Video-Format ist es noch schwerer, authentisch für die Punkte einzustehen, die für einen wichtig sind. Deshalb ein großes Dankeschön und größten Respekt an alle, die Zeit und Mühe in die Videos und die Bewerbung für das jeweilige SV-Amt gesteckt haben.

Es wäre cool, wenn die Verbindungslehrer*innen nächstes Mal auch ein Video drehen würden. Gerade in den jüngeren Klassen sind nicht alle Lehrer*innen bekannt, außerdem würde es sich vielleicht auch etwas fairer anfühlen.

Hoffen wir einfach, dass es die letzte SV-Wahl war, die coronabedingt digital stattfinden musste.

 

Bis nächste Woche

 

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Weltkindertag

april maskottchenMontag Read-Weekly-Gossip Tag,

also hey RWG!

Heute ist Weltkindertag, sogar schon der zweite in diesem Jahr. Der Weltkindertag am 20. September geht auf die 9. UN-Vollversammlung 1954 zurück, in der das Kinderhilfswerk der UN (United Nations, auf Deutsch: Vereinte Nationen) beauftragt wurde, einen Weltkindertag zu veranstalten. UNICEF schlug dann den 20 September vor. Gleichzeitig wurde heute vor 32 Jahren die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet.

Der 1. Juni wurde in der ehemaligen DDR und anderen sozialistischen Ländern als Kindertag gefeiert. Nach der Wiedervereinigung hat man einfach beide Tage behalten: den 1. Juni als Internationaler Kindertag und den 20. September als Weltkindertag. Deswegen haben wir in Deutschland zwei Kindertage!

Doch was passiert an einem Kindertag?

In vielen größeren Städten finden Aktionen in der Innenstadt für Kinder statt, es werden Flyer ausgeteilt, um Kinder über ihre Rechte aufzuklären und Kinder können beispielsweise Zoos kostenfrei besuchen. Doch der Tag wird auch genutzt, um auf die besonderen Bedürfnisse und Rechte von Kindern aufmerksam zu machen.

Das Motto dieses Jahr ist „Kinderrechte jetzt!“ und spielt damit auf die Kernforderung der Aktivist*innen an: die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz. Gerade in unserer Zeit, die von der Pandemie und einer drohenden Klimakatastrophe geprägt ist, sei es besonders wichtig auf Kinderrechte aufmerksam zu machen.

Wir wünschen Euch allen einen schönen Weltkindertag

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Eine etwas andere Walderfahrung

kolbensteinMontag- read-weekly-gossip-Tag,

also hey RWG!

Die Orientierungsstufe, also Klassenstufen 5 und 6, ist vielleicht mit die spannendste Zeit auf der weiterführenden Schule. Mit der Einschulung (oder auch "Umschulung" von Grund- auf weiterführende Schule) kommt man auf eine viel größere Schule, lernt unglaublich viele Mitschüler*innen jeglicher Altersstufen kennen und alles wird ein bisschen ernster.

Dennoch gibt es einige Dinge, die wir alle machen durften oder manchmal auch mussten, an die man sich in der Oberstufe noch erinnern kann. Hier ein paar Stichwörter: Schulschwimmen, ELP (Erlebnispädagogik), Kolbenstein. Caritas-Projekte. Kommen die Erinnerungen?

Die jetzigen 6.- und 7.-Klässler*innen mussten aufgrund von Corona bereits auf Vieles davon verzichten, aber auch die neuen 5er müssen wahrscheinlich noch mit vielen Einschränkungen rechnen.

Erlebnispädagogik, zum Beispiel, ein Projekt, welches normalerweise in der 5. Klasse über mehrere Wochen hinweg stattfindet und bei dem es darum geht, als Klassengemeinschaft verschiedenste Aufgaben zu lösen und somit zusammenzuwachsen, blieb wegen der Pandemie und dem daraus bedingten Hygieneplan Corona vielen Schüler*innen vorenthalten, da körperliche Nähe (Teamarbeit) nicht stattfinden durfte.

Kolbenstein, aber, kann dieses Jahr zum Glück stattfinden. Nachtwanderungen und Holzschnitzen, Streiche von Jungs an Mädchen und umgekehrt, selber spülen und kochen und mit Förstern durch den Wald laufen gehört normalerweise zum Basis-Paket, muss aber dieses Jahr in abgespeckter Form stattfinden. Bereits letzte Woche sind zwei 6. Klassen für jeweils zwei Tagesausflüge in den Wald gefahren und diese Woche folgen zwei weitere Klassen. Auch, wenn sie nicht dort übernachten können, ist der Zeitraum von morgens acht bis abends um sechs dafür vorgesehen, so viele Erfahrungen wie möglich abseits jeglicher Zivilisation zu machen und neben der Natur und der Ursprünglichkeit des Lebens auch die Klassengemeinschaft zu genießen.

Wir wünschen unseren 6.-Klässler*innen viel Spaß im Wald, auch wenn es dieses Jahr nicht genau dasselbe ist. Hoffentlich könnt ihr trotzdem in der Oberstufe noch ein oder zwei Geschichten über die zwei Tage im Wald erzählen.

Bis nächste Woche

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Die beste Entscheidung meines Lebens war das Auslandsjahr

London InterviewEs ist Montag Read-Weekly-Gossip Tag,

Also hey RWG!

Charlotte ist eine ehemalige Mitschülerin von uns, die nach der 10. Klasse ein Auslandsschuljahr in London gemacht hat und jetzt komplett an die Londoner Schule gewechselt ist. Sie beginnt nach den Sommerferien ihr zweites und letztes Schuljahr in England und schreibt im nächsten Sommer ihre A-Levels (gleichwertig zu unserem Abitur). Letzte Woche hat sie uns nochmal besucht und wir durften ihr ein paar Fragen über das Leben in London, die Unterschiede der Schulen und Tipps für ein Auslandsschuljahr stellen.

Blog: War für dich der Austausch das erste Mal, dass du in einem englischsprachigen Land warst?

Charlotte: Ich war 2019 für eine Woche in London (mit dem Schüleraustausch am RWG) und da hat mich London schon riesig fasziniert. Das war dann auch der Grund, weshalb ich mich für London entschieden habe.

Blog: Wie weit von London bist du weg?

Charlotte: Mit dem Zug 40 Minuten, ungefähr. Manche Leute sagen, wenn sie das hören: „Oh das ist ja schon ziemlich weit“. Aber eigentlich ist es das gar nicht.

Blog: Ja, wenn man mal überlegt. Wenn von uns Leute aus Straßenhaus in die Schule kommen, fahren die auch 40 Minuten mit dem Bus.

Charlotte: Dann ist man auch direkt in der Innenstadt. Ich steige immer am Tower of London aus. Wenn ich mit Freunden rausgehe, gucke ich dann auf TikTok, was man so machen kann. Da kommen Cafés oder irgendwelche Sky Gardens raus. Wenn man nicht aus London kommt und so die größten Sachen gesehen hat, z.B. Buckingham Palace, Tower Bridge, weiß man nicht, was man machen soll.

Blog: Du lebst ja bei einer Gastfamilie, wie ist das so?

Charlotte: Die Gastfamilie hat mich ausgesucht. Also ich habe einen Bogen ausgefüllt und der wurde denen vorgezeigt. Es ist richtig, richtig schön da, die sind wirklich freundlich und fürsorglich. Als ich am ersten Tag ankam, meinten die schon: „Fühl dich wie Zuhause, iss was du willst.“ Ich habe mich richtig heimisch gefühlt. Das ist auch wichtig bei einem Auslandsjahr. Ich hatte eine Freundin, die musste ihre Familie wechseln, weil ihre Gastfamilie echt schlimm war. Richtig unfreundlich und die haben ihr verboten, Dinge zu essen, die sie nicht bezahlt hat. Da habe ich ihr geraten, dass sie wechseln soll und dann hat sie das auch gemacht. Dann hatte sie die ersten 2 Monate kein schönes Auslandsjahr, aber wenigstens den Rest über.

Blog: Gab es denn Sorgen, die du vorher hattest, die sich bestätigt haben oder bei denen du gemerkt hast, dass sie voll unnötig waren?

Charlotte: Ich hatte echt Sorgen, wie meine Gastfamilie ist. Ich habe nur ein paar Mal mit denen geschrieben. Ich hatte keine Ahnung wie die drauf sind, ob die eher strict sind oder locker. Aber, als ich da ankam, und die haben mich begrüßt und schon Fish und Chips so als Nationalspeise für mich gekauft, habe ich schon gemerkt, dass die richtig nett sind und dann war die ganze Aufregung vorbei.

Blog: Du machst jetzt im kommenden Schuljahr deinen Abschluss. In welchen Fächern?

Charlotte: In History, Buisness und Drama.

Blog: Das sind - außer Geschichte - Fächer, die in Deutschland eher nicht angeboten werden.

Charlotte: An meiner englischen Schule bereiten die einen schon eher auf das Leben nach der Schule vor. Wir schreiben zum Beispiel öfter Lebensläufe in der Schule, was ich sehr gut finde. Es gibt so viele Fächer, das variiert natürlich immer von Schule zu Schule. Es gibt auch Deutsch oder law – falls du Anwalt werden möchtest.

Blog: Ihr habt dann aber wirklich nur noch drei Fächer in der Oberstufe?

Charlotte: Ja, aber der Umfang ist unglaublich. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen.

Blog: Und du meintest, ihr habt zwei Leherer*innen und dementsprechend zwei Themen pro Fach gleichzeitig?

Charlotte: Das war am Anfang sehr verwirrend, gerade in Geschichte. Und dann haben wir noch Kurswork – Stunden. Da müssen wir bis Januar über die amerikanische Geschichte recherchieren.

Blog: Wie lange ist denn so ein Schultag bei dir?

Charlotte: Wir fangen normalerweise um halb neun an, da geht erstmal jeder in seine Tutor-Group. Das ist wie ein Stammkurs. Da meldet man sich einfach und es wird kontrolliert, dass man anwesend ist und man kann mit seinen Sitznachbarn und Freunden reden. Mit der Tutor-Group hat man jeden Montag noch ein Fach PSHE – das steht für Political, Social, Health and Economics – und das behandelt so Themen, wie sicheren Sex oder Drogenkonsum.

Blog: Also sehr nah am Leben der Schüler*innen.

Charlotte: Ja, es wird auch viel über lgbt oder black lives matter aufgeklärt. Die lgbt Flagge hängt immer über der Schule. Das wird viel mehr angesprochen als hier. Auch, wenn wir am RWG diese Antirassismus Kampange haben, wird das immer noch viel zu selten angesprochen. Um fünf vor neun beginnt dann die erste Stunde und eine Stunde geht dann auch immer 60 Minuten. Um 14:55 Uhr haben wir dann Schluss.

Blog: Wie ist denn die Notengebung bei euch?

Charlotte: Unsere Punktevergabe ist nicht wirklich wie in Deutschland. Oft, wenn wir Hausaufgaben aufkriegen, werden die benotet, aber nach marks. Das heißt, auf eine Aufgabe gibt es zum Beispiel acht marks – also acht Punkte.

Blog: Und was sind die meisten marks die man so bekommen kann?

Charlotte: Zum Beispiel in Buisness sind die ziemlich streng, auf was es Punkte gibt. Je nach Anspruch gibt es mehr oder weniger Punkte. Und man sagt dann ungefähr für einen mark sollte man eine Minute brauchen – da kommt man schon mal ins Schwitzen.

Blog: Wie sieht das dann auf dem Zeugnis aus?

Charlotte: So ein richtiges Zeugnis haben wir gar nicht bekommen. Wir haben ja unsere Tests geschrieben. Wirklich in einer großen Halle, jeder an einem Einzeltisch…

Blog: Richtige Harry Potter Vibes…

Charlotte: Ja, genau! Und als wir dann die Noten bekommen haben, wurden dann Briefe ausgelegt, in denen die Noten drin standen.

Blog: Sind deine Noten vom letzten Schuljahr denn relevant für die A-Levels?

Charlotte: Nicht wirklich, die Noten sind nur wichtig, ob ich versetzt werde. Aber der Stoff aus dem letzten Jahr kann auch im Abschlusstest abgefragt werden.

Blog: Gab es Unterschiede zu Deutschland, bei denen du gedacht hast: "Hier muss ich mich anpassen."?

Charlotte: Meine Freundin Emma hat mir das immer gesagt, wenn wir in der Stadt oder so unterwegs sind, dass ich öfter "Danke" sagen muss. Egal, was man macht, selbst, wenn ein Mensch dich nur durchlässt, sagt man immer: "Dankeschön". Engländer geben auch öfter fremden Menschen Komplimente für Outfits auf der Straße. Ich habe das Gefühl, der Vibe der Menschen ist ganz anders, die sind viel offener und freundlicher als Deutsche.

Blog: Und in der Schule?

Charlotte: Der Dresscode, natürlich. Die Schulen geben auf Aussehen viel mehr Acht. Ich hatte jetzt eine Style – Veränderung deswegen, also sauer bin ich nicht. Aber es war am Anfang sehr, sehr schwierig. Es sind keine Jeans erlaubt, keine Turnschuhe, nicht bauchfrei, keinen Rücken zeigen…

Blog: Und du beschreibst gerade ein relativ typisches Outfit von einer Schülerin am RWG.

Charlotte: Ich konnte meinen ganzen Kleiderschrank aufräumen. Manchmal, wenn man nur eine Stunde hat, bin ich immer noch mad, dass es einen Dress-Code gibt. Aber es ist nicht so strict wie ich gedacht hatte. Ich sah aus wie eine Sekretärin an meinem ersten Tag und alle anderen kamen in ihren schönen Outfits und sahen einfach flawless aus. Das war am zweiten Tag dann ganz anders.

Blog: Wie groß war denn die Herausforderung mit dem Englisch?

Charlotte: Die haben am Anfang für mich sehr schnell gesprochen oder einzelne Wörter verwendet, die ich nicht kannte. Aber da habe ich dann einfach nachgefragt.

Blog: Hast du denn das Gefühl der Schulunterricht hat dich gut vorbereitet?

Charlotte: Also, ich finde schon. Der Unterricht am RWG hat mich gut vorbereitet. Aber ich würde natürlich immer raten, bei Serien oder YouTube reinzugucken, denn es wird natürlich auch viel Slang benutzt und das kann die Schule einem nicht beibringen.

Blog: Hast du Tipps für Schüler*innen, die über ein Auslandsjahr nachdenken?

Charlotte: Wenn jemand mit dem Gedanken spielt, das zu machen und sie haben auch die Möglichkeit dazu, würde ich das hundertprozentig machen. Das war die beste Entscheidung meines Lebens dieses Auslandsjahr zu machen - ich bin so froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Als Tipp: Am besten nicht vom Schlimmsten ausgehen und versuchen, sich drauf zu freuen – es ist eine wirklich tolle Erfahrung. Man hat auch eine Organisation, die kann man bei Problemen immer ansprechen.

Blog: Wenn man jetzt Lust hat, dich weiter zu verfolgen, wo kann man dich auf Socialmedia finden?

Charlotte: Bei Instagram heiße ich charlotteleonardii.

Blog: Dann vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir wünschen dir auf jeden Fall noch eine tolle Zeit in London und viel Glück, bei allem was du noch vorhast.

Charlotte: Danke, dass ich hier sein durfte.

 

 

 

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Willkommen zurück!

Blog CoronaMontag- read-weekly-gossip-Tag,

also hey RWG!

 

Guten Morgen RWG und herzlich willkommen zurück in der Schule!

 

Wir hoffen, ihr konntet die Sommerferien genießen, euch entspannen und einfach mal ein paar Wochen nicht an Schule denken. Vielleicht wart ihr sogar irgendwo im Urlaub, wo es sich nach Herbstferien angefühlt hat?

Heute starten wir in unser drittes Schuljahr mit Corona, in unser hoffentlich erstes Schuljahr mit WLAN und das ebenfalls dritte Schuljahr mit Blog. (Wir waren vor Corona da - das nehmen wir genau!)

 

Neu ist außerdem die Plattform itslearning, welche dieses Schuljahr zum ersten Mal ihre Anwendung findet, aber darüber werden wir im Verlauf des ersten Halbjahres noch einen Artikel schreiben.

Falls es weitere Themen gibt, über die ihr gerne etwas lesen möchtet, zögert nicht, uns über unsere E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzuschreiben, wir freuen uns riesig über eure Themenvorschläge.

Über diese Adresse könnt ihr euch auch melden, falls ihr selber Interesse habt, in unserer Gruppe mitzuwirken. Wir suchen immer sowohl Menschen, die gerne für uns Chamäleon-Grafiken zeichnen, als auch Schüler_innen, die daran interessiert sind, Artikel für den Schul-Blog zu schreiben.

 

Von Klassenstufe 9-13 seid ihr herzlich dazu eingeladen, euch über diesen Weg oder persönlich bei Frau Hahn zu melden, dann könnt ihr einmal ganz unverbindlich bei einem unserer Treffen vorbeischauen.

 

Wir wünschen euch einen guten, hoffentlich nicht zu anstrengenden Schulstart.

Bis nächste Woche

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Schuljahresende

Blog EnglandEs ist Montag Read-Weekly-Gossip Tag,

also hey RWG!

Wir hatten wahrscheinlich alle eine etwas kürzere Nacht nach dem Krimi gestern Abend. Wir hoffen ihr wart gestern Abend für die richtige Mannschaft oder ihr seid gut darin, solche Dinge zu verdrängen. Zusammen mit der Europameisterschaft gestern Abend geht diese Woche auch für uns ein weiteres etwas anderes Schuljahr zu Ende. (Und mit ihm wird sehr wahrscheinlich endlich die W-lan lose Ära unserer Schule beendet!)

Wir hoffen, dass wir uns nächstes Schuljahr öfter sehen und Schule auch wieder ein Ort für außerunterrichtliche Aktivitäten, wie Wandertage, Kurs-/Klassenfahrten, AGs oder Fußballturniere, sein kann.

Zumindest haben diese Sommerferien – es sind tatsächlich Sommerferien, auch wenn das Wetter momentan sein Bestes tut, um eine Herbst-Atmosphäre zu schaffen - die Freibäder, Kinos und Eisdielen mit Beschränkung wieder geöffnet und wir haben eine etwas größere Auswahl in unserer Freizeitbeschäftigung.

Wir wünschen euch allen sonnige Ferien und genug Zeit, um neue Kräfte zu sammeln.

Schöne Ferien,

 

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Interkulturelle Kompetenz

 kultur

Montag- read-weekly-gossip- Tag,

also hey RWG!

„Interkulturelle Kompetenz“ ist wichtig – das sagen zumindest die Fremdsprachenlehrer:innen. Doch was genau versteht man darunter?

Die interkulturelle Kompetenz ermöglicht eine reibungslose Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen. Einfach schon das Wissen darüber, dass andere Kulturen Dinge anders bewerten und andere Bräuche haben als die deutsche Kultur, zum Beispiel, zusammen mit einer offenen und toleranten Einstellung helfen dabei, Missverständnisse zu vermeiden.

So ist beispielsweise das Händeschütteln in vielen Teilen der Welt eine ganz normale Begrüßungsgeste. In China hingegen gilt es als absolut unhöflich. Die chinesische Kultur zieht es vor, dass sich zwei Gesprächspartner zur Begrüßung stattdessen respektvoll voreinander verbeugen. Auch schaut man in vielen Ländern Asiens, beispielsweise China und Japan, seinem Gegenüber nie direkt in die Augen.

Das Vermeiden von Blickkontakt gilt bei uns, in Europa, als unhöflich und man wertet es als Desinteresse oder Unsicherheit, doch im asiatischen Raum zeugt es von guten Manieren.

Auch verschiedene Gesprächsthemen werden recht unterschiedlich akzeptiert. So sagt man den Deutschen nach, sie kommunizieren sehr direkt und ohne Umschweife, nach dem Motto: „Kevin, öffne bitte mal das Fenster.“

Bei den Briten wäre eine solch direkte Aufforderung kaum denkbar. Hier wählt man immer die höfliche Umschreibung mit Modalverben: „Kevin, would you please open the window? Thank you.“  - oder noch höflicher: „Would you mind opening the window, please?”

Während man in Deutschland gerne einmal mit Nachbarn, Bekannten oder Geschäftspartnern über Politik und Religion diskutiert, sind solche Themen in den USA oder auch in Großbritannien eher tabu, wenn man nicht eng befreundet ist.

Wofür Oma dich abstraft – lautes Schlürfen beim Essen – gilt in China als Kompliment an den Koch oder die Köchin und zeigt, dass das Essen schmeckt.

Dies sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie das Wissen über verschiedene Kulturen und die damit erworbene interkulturelle Kompetenz euch helfen kann, in der Welt überall zurecht zu kommen. Und daher ist es auch so wichtig, dass wir schon früh – in der 5. Klasse – anfangen, Englisch zu lernen und uns mit der englischen Kultur beschäftigen und dann ab Klasse 6 auch Französisch (oder Latein – wobei diese Kultur ja nicht so wirklich mehr „lebt“). Diese Fächer schulen einfach den Perspektivwechsel und die interkulturelle Kommunikation.

Auch unsere Schule, an der sich viele verschiedene Kulturen tummeln, eignet sich hervorragend als Raum, an dem man über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sprechen kann und so viel über „die anderen“ lernt. Nicht zuletzt auch Verständnis und Toleranz.

Eine schöne restliche Woche wünschen wir

Euer Blog

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Schule als Ort der Begegnung

Blog KulturenMontag Read-Weekly-Gossip Tag,

also hey RWG!

Vielleicht erinnert sich ja noch der ein oder andere an das große „Fest der Kulturen“, das wir vor ein paar Jahren hatten. Damals wurde mit einer Vielzahl von Workshops, Theater- und Musikstücken sowie der Möglichkeit sich durch verschiedenste Essen durchzuprobieren das Thema bunt, vielfältig und weltoffen an die Besucher herangetragen.

Diesen Sommer gibt es wegen der Umstände natürlich kein Schulfest, um das Schuljahr ausklingen zu lassen. Es gehört zu den vielen Dingen in der Schule, bei denen uns die letzten Monate daran erinnert haben, dass sie nicht selbstverständlich sind und in der öffentlichen Debatte um Schulöffnungen vielleicht etwas untergegangen sind.

AGs, Klassenfahrten, Projekte – das sind doch oft die Momente, in der unsere Schule ihre Stärke als ein Ort der Begegnung ausspielen kann. Egal, ob zwischen verschiedenen Kulturen, Sexualitäten, Aussehen oder auch nur Stadt- und Landkindern. Obwohl in der Schule alle unter einem Leistungsdruck stehen und es ein klares Hierarchieverhältnis gibt, werden wir hier doch oft herausgefordert, uns in eine andere Lebensrealität hineinzuversetzen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns wieder in der Schule sehen können.

Wir wünschen Euch eine schöne Woche.

Bis Montag

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