Der Sinn des Lebens

NachdenkenEs ist wieder Montag, der Read Weekly Gossip- Tag,  

also: HEY RWG!  

Heute geht es um eine Frage, mit der sich bestimmt jeder mindestens einmal in seinem Leben beschäftigt hat oder noch beschäftigen wird - nämlich: Warum leben wir überhaupt und gibt es einen Sinn im oder fürs Leben?  Ja, ich weiß, das ist gleich etwas schwere Kost für einen müden Montag nach einem so sommerlich schönen Wochenende ... 

  
Spoiler-Alert: Die Frage werde ich euch hiermit natürlich nicht beantworten können, denn um sowas zu können, muss man allwissend sein, oder? Aber ich kann euch zumindest ein paar Denkanstöße geben.


Fest steht, dass sich die Menschen schon seit jeher diese Fragen stellen und dabei im Laufe der Jahrhunderte immer neue Antworten darauf gefunden haben. Denn gerade früher, als die Welt und das Universum noch nicht so fortgeschritten erforscht werden konnten, brauchten die Menschen Antworten, um die Welt und das Leben zu verstehen. Dabei spielte beispielweise Religion eine sehr große Rolle. Diese unterteilt unsere Frage aber nochmal in drei weitere Fragen:


1. Woher kommen wir?  
2. Wohin gehen wir? 
3. Warum sind wir hier? 


Diese Fragen zu beantworten, versuchten damals viele Philosophen und Wissenschaftler. Einige kamen dabei auf die Idee mithilfe der damaligen Weltbilder Antworten zu geben. Damals dachten die Menschen nämlich, dass sich die Erde im Mittelpunkt des Universums befindet. Alle anderen Planeten – auch die Sonne – kreisten also somit um die Erde herum, ihrer Vorstellung nach.  


Aus heutiger Sicht ist das natürlich völliger Nonsens, denn jeder weiß, dass die Sonne das Zentrum unseres Sonnensystems bildet. Aber den Menschen hat diese Ansicht damals geholfen, die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten.  
Im Mittelpunkt zu stehen, heißt nämlich auch Verantwortung zu tragen und dabei eine besondere Rolle zu spielen.  Dass der Mensch diese Verantwortung übertragen bekommt, erzählt beispielsweise auch die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel. Dabei wird die Welt innerhalb von sieben Tagen nach und nach “aufgebaut”. Der Mensch entsteht dabei als letztes, denn er soll die Verantwortung gegenüber dieser Schöpfung tragen und sich um all das Land, die Tiere und die Pflanzen kümmern.  

Der Mensch ist somit also der großer “Aufpasser” über alles. Er soll sich zwar die Tiere, die Natur und alle Schöpfung "Untertan machen", so heißt es in der Schöpfungsgeschichte, aber natürlich in verantwortlichem Umgang. Das mag dem einen oder anderen zu simpel klingen und - sei'n wir mal ehrlich - auch ziemlich egozentrisch, aber was ich gut finde, ist, dass man in dem Denken die Tiere und unsere Umwelt nicht immer weiter ausgebeutet hat und ausbeuten würde, so wie wir es heute tun. Denn die spirituelle Sicht, dass auch ein Tier eine Seele hat - ein Nutztier, wie eine Kuh und ein Schwein, ebenso wie dein Schmusekaninchen oder dein Hund, deine Katze - widerspricht ja komplett der heute leider viel zu üblichen Massentierhaltung, Massenschlachtung, Ausbeutung unserer Erde für (seltene) Rohstoffe. Heute geht es letztenendes doch immer nur um Profit und Komfort und was uns diese Denkweise gebracht hat, sehen wir ja: Klimawandel (Gruß ans Ahrtal!), Ressourcen-Knappheit - z. B. Trinkwasser (Hallo Nestlé!), mit Antibiotika vollgestopftes Fleisch ... um nur einige Beispiele zu nennen...


Ob man sich jetzt mit einer religiösen oder spirituellen Antwort zufriedengibt, ist eine persönliche Sache des Glaubens und Denkens. Denn viele glauben nicht an die sagenhaften Geschichten und brauchen Antworten, die rationaler sind und auf mehr nachgewiesenen Fakten beruhen.  
  
Ich selbst glaube nicht, dass es jemals DIE Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens geben wird. Ganz im Gegenteil! Ich finde, dass jeder diese Frage für sich selbst beantworten muss. Jeder muss für sich entscheiden:  
- Wann hat mein Leben einen Sinn?  Müssen dazu Bedingungen erfüllt sein?
- Was soll mein Leben ausmachen? 
- Wie will ich mein Leben führen, damit ich glücklich bin? 


Diese Fragen stelle ich mir persönlich sehr oft im Alltag. Gerade, wenn die Schule oder sonstige Dinge mich sehr stressen und dabei die Tage nur so verfliegen. Denn ist es wirklich der Sinn des Lebens immer nur zu arbeiten und sich irgendwelchen Sachen zu verpflichten? Immerhin haben wir nur ein Leben – sollte man das nicht so frei wie möglich verbringen?  Darüber nachzudenken kann echt anstrengend sein, aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass gerade Arbeit uns einen Sinn im Leben gibt.  
Denn wenn jeder arbeitet und Verantwortung übernimmt, wird das Leben innerhalb einer Gemeinschaft viel stimmiger und ausgeglichener. Und das ist doch das große Ziel, das wir alle erreichen wollen!  

Ein Leben in einer funktionierenden, friedlichen Gemeinschaft. Jeder trägt somit auf seine eigene Art und Weise dazu bei.  Und somit hat unser Leben doch schon ziemlich viel Sinn. 
  

Aber wie bereits gesagt, jeder findet eine andere Antwort auf diese Frage. Mein Text soll euch dabei nur eine Anregung sein, nochmal genauer über diese Frage nachzudenken.  
  

Ich wünsche euch eine schöne Woche!  

Bis dann,  

Euer Blog!   

Letzte Änderung am Mittwoch, 15 Mai 2024 13:21
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