Der RWG-Schüler-Blog

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Maskottchen bei den Bundesjugendspielen

BundesjugendspieleMontag - read-weekly-gossip-Tag, also hey RWG!

Ich habe das Gefühl, dass es schon lange keinen Artikel mehr gab, der nur so zum Spaß geschrieben wurde, also möchte ich diese Woche mal einen kleinen Ausflug in meine persönliche Gedankenwelt mit euch machen. Das Thema: Unsere persönlichen Schul- und Blogmaskottchen! Hinter denen stecke zu einem großen Teil ich, weil meine größte Liebe zugegebenermaßen die Kunst und nicht das Schreiben ist.

Die meisten von euch sollten den Star der Show, Erwin, bereits kennen oder zumindest gesehen haben; Er ist das liebreizende Chamäleon, dass euch direkt anschaut, wenn ihr die Schulwebseite öffnet. Auch Carlson, der rot-graue Kater, ist treuen Blog-Lesern und -Leserinnen vielleicht bekannt, doch wusstet ihr, dass es noch vier andere gibt? Manche von ihnen sind erst einmal auf Blog-Bildern zu sehen gewesen und dürften deshalb bis jetzt noch sehr unbekannt sein.

Da ist Molly, die graue Katze („Die beste Entscheidung meines Lebens war das Auslandsjahr“), Rex, der Waschbär und Millie, das Wildkaninchen („Chamäleon“, „ABIKALYPSE – Abisturm unserer 13er“) als auch Adrian, der Afrikanische Wildhund („Chamäleon“, „ABIKALYPSE – Abisturm unserer 13er“, „Demographischer Disconnect“).

Nun wurden die Bundesjugendspiele zwar auf nächste Woche verschoben, aber ich fände es trotzdem lustig, mal darüber nachzudenken, was unsere lustige Bande an Maskottchen dort anstellen würden und in welchen Disziplinen sie wohl am besten wären.

Fangen wir einfach an: Millie würde wohl im Weitsprung gewinnen, schließlich können Wildkaninchen das 5-fache ihrer Körperlänge in einem Sprung zurücklegen. Gehen wir also davon aus, dass sie ungefähr so groß ist wie eine durchschnittliche Siebtklässlerin ist (150 cm), würde sie siebeneinhalb (!) Meter weit hüpfen können und damit leicht an den Weltrekord unter Frauen in der Disziplin herankommen. Ganz schön beeindruckend, wenn ihr mich fragt – ich glaube sogar, die Sprunggrube auf dem Sportplatz wäre zu klein dafür. Auch im Sprint wäre sie wahrscheinlich gut; mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h sind Kaninchen schneller als der schnellste Mensch (37 km/h).

Noch schneller sind Hauskatzen, weswegen der Sprint Mollys und Carlsons beste Disziplin wäre. Für manch einen Katzenbesitzer mag es überraschend sein, aber unsere faulen Vierbeiner können bis zu 48 km/h schnell laufen, jedenfalls wenn sie es wollen. Damit könnten unsere bescheidenen Maskottchen keinen anderen als Usain Bolt in einem Wettrennen schlagen!

Schwieriger wird es, wenn es um Erwin geht. Falls ihr schonmal ein Chamäleon gesehen habt, wisst ihr wahrscheinlich, dass sie eher träge Tiere sind, die sich meistens sehr langsam bewegen, um nicht von ihren Fressfeinden entdeckt zu werden; die Laufkategorien fallen also schonmal raus. Auch das Springen liegt ihnen nicht wirklich, und langsam sieht die Lage eher hoffnungslos für den armen Erwin aus. Gibt es nicht irgendeine Stärke seiner Art, die er bei den Spielen für sich nutzen könnte? Er wäre sicherlich ein guter Schiedsrichter – mit einem 360 Grad Überblick und einer Sichtweite von einem Kilometer würde ihm kein Regelbruch entgehen. Aber darum geht es jetzt nicht. Es ist aber noch eine Disziplin übrig: Weitwurf. Ob Chamäleons starke Arme haben, sei dahingestellt, aber Erwin könnte vielleicht auf eine andere Weise punkten. Chamäleons können ihre Zunge von null auf 97 km/h in nur einer Sekunde beschleunigen; und jetzt stellt euch vor, man würde einen Ball mit dieser Geschwindigkeit werfen. Die Klebrigkeit von Erwins Zunge könnte zwar ein Hindernis sein, aber sollte die Technik funktionieren und noch dazu erlaubt werden, könnte der Ball vielleicht sogar aus dem Sportplatz geschleudert werden.

Die meisten Probleme wird Rex als Waschbär haben. Mit seiner untersetzten Statur ist er weder ein schneller Läufer noch ein guter Springer, und keine seiner „Waschbär-Superkräfte“ sind wirklich nützlich, um bei einem Sportfest abzustauben. Das müssen sie aber auch nicht; Rex ist nämlich nicht der bravste Schüler und würde einfach auf einen Baum klettern und sich da verstecken, egal wie oft ihn die Lehrer versuchen, ihn zu zwingen, runterzukommen. Als Waschbär mit fantastischen Kletter-Fähigkeiten kann er sich das auch erlauben, weil bestimmt niemand anders an ihn herankommen würde; aber wenn ich nächste Woche von irgendwelchen Nachahmer-Fällen höre, ziehe ich euch höchstpersönlich die Ohren lang.

Der absolute Star des Fests wäre ohne jede Frage Adrian. Afrikanische Wildhunde sind mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h nicht nur die schnellste Spezies in der Gruppe, sondern auch Hetzjäger: Das bedeutet, dass sie als Rudel ihre Beute so lange jagen, bis ihr Opfer vor Müdigkeit nicht mehr schnell genug flüchten kann und zum Mittagessen wird. In anderen Worten: Adrian könnte ohne Probleme für fünf Kilometer am Stück laufen, und das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 55 km/h. Beziehen wir das auf die 1000 Meter-Disziplin in den Bundesjugendspielen würde er mit einer beeindruckenden Zeit von einer Minute und fünf Sekunden abschließen: Fast doppelt so schnell wie der momentan stehende Weltrekord.

Und so zeigt sich mal wieder: Die Tierwelt ist voller beeindruckender Talente, ob nun sportlich oder nicht. Da können wir als Menschen kaum mithalten, aber hey! Dabei sein ist alles, richtig? Deshalb wünsche ich allen, die nächste Woche an den Bundesjugendspielen teilnehmen, viel Spaß, egal ob ihr besonders sportlich seid oder nicht, und wünsche euch eine schöne Woche bis dahin.

Liebe Grüße,

eure Blog-AG

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Sommerkarneval in Heimbach-Weis

KarnevalMontag - read-weekly-gossip-Tag, also hey RWG!

Wer in Neuwied und Umgebung wohnt, was am Rhein-Wied-Gymnasium wohl auf die meisten zutreffen sollte, hat es wahrscheinlich mitbekommen: Dieses Jahr wurde im schönen Dörfchen Heimbach-Weis nicht nur Christi Himmelfahrt über das lange Wochenende gefeiert. Natürlich rede ich dabei von dem deutschlandweit berühmten Spektakel, dass hier jedes Jahr die Menschen zusammenkommen lässt: Den Veilchendienstagsumzug.

Die erste Frage, die sich Unwissenden an dieser Stelle als erstes stellen sollte, ist natürlich, warum ein Karnevalsumzug, der „Dienstag“ wortwörtlich im Namen hat, an einem Samstag stattfindet, und noch dazu im Frühsommer.

Die Antwort auf diese Frage ist natürlich wie so oft: Corona.

Nachdem der Zug schon zwei Jahre in Folge ausfiel, kam es auch dieses Jahr zu einer kurzfristigen Absage; der entscheidende Unterschied diesmal war, dass die Karnevalisten schon sehr weit im Wagenbau waren. Diese Arbeit wollte niemand verschwendet sehen, weswegen der Zug einfach verschoben wurde. Auch die Angst spielte mit eine Rolle; Karneval hat in Heimbach-Weis schon seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Rolle gespielt, und gerade die älteren Generationen hatten Angst, dass noch mehr Ausfälle den Tod der Tradition bedeuten könnte.

Also fiel der Zug schließlich auf einen Samstag im Mai. Ungewöhnlich mit Sicherheit, aber trotzdem genauso schön, wenn ihr mich fragt. Die Wagen waren, wie immer, fantastisch und die Zugbesucher hatten ihren Spaß. Sogar das Fernsehen, SWR und RPR berichteten freudig von dem Fest. Heimbach-Weis wird also auch weiterhin als Karnevalshochburg bekannt sein, von der man sogar in Köln weiß. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung – als ich vor einiger Zeit einer Kölnerin erzählte, woher ich komme, war ihre erste Reaktion: „Heimbach-Weis? Ist das nicht das Dorf mit den tollen Karnevalswagen?“ und darauf darf man stolz sein.

Dieses Jahr waren sogar Gäste aus Köln bei uns, wie beispielsweise eine nette kleine Karnevalsband, von der der ein oder andere vielleicht schon gehört hat: Kasalla. Zur Freude aller Anwesenden veranstaltete diese nach dem Umzug auf der Kirmeswiese in Heimbach noch ein anständiges Konzert, auf dem von der Schülervertretung bis hin zur Lehrerschaft eine beträchtliche Menge von RWG-lern vertreten war, und zu Recht; die Veranstaltung war trotz des eher langsamen Beginns ein voller Erfolg.

Sommerkarneval im Kreis Neuwied: Wird sich das wiederholen? Die kurze Antwort auf diese Frage ist nach meiner Expertenmeinung leider eher „Nein“.

Natürlich ist das Wetter im Mai deutlich angenehmer für Feiern unter freiem Himmel als im Februar, aber ihr Fest ist den Erzkarnevalisten hier eben heilig; das häufigste Argument gegen den Sommerkarneval, das ich gehört habe, war, dass man den Weihnachtsmarkt ja auch nicht einfach im Sommer nachholen kann. Ich persönlich finde diesen Vergleich nicht ganz passend und hätte nichts gegen eine Wiederholung, aber meine Meinung ist leider eben auch nur eine unter vielen. Wenn nächstes Jahr Corona nicht wieder erheblichen Ärger macht, können wir uns definitiv wieder auf einen pünktlichen Zug einstellen. Ob man sich nun darüber freut, sei jedem selbst überlassen, aber das Dorf würde sich sicherlich über jeden Besucher freuen, also kommt bei Gelegenheit einfach mal vorbei. Es lohnt sich, das verspreche ich euch höchstpersönlich (und für alle die weder Kostüme noch Umzüge mögen: Es gibt Süßigkeiten gratis. Wer würde da schon nein zu sagen?).

Das war’s heute wieder von uns, macht euch eine schöne Woche und stellt euch aufs nächste lange Wochenende ein. Bis dann!

Eure Blog-AG

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Das Zuckerfest

zuckerfestHallo RWG!

Diese Woche etwas verspätet, und daher höchste Zeit "to Read Weekly Gossip"!

Heute soll es mal um eine Tradition gehen, die viele Schüler und Schülerinnen an unserer Schule betrifft. Das Zuckerfest!

Dieses Jahr fand das Zuckerfest am 1. und 2. Mai statt. Aber woher kommt das eigentlich? Und was bedeutet dieses Fest?

Das Zuckerfest wird am Ende des Ramadan, des Fastenmonats, gefeiert. Der muslimische Feiertag findet seinen Ursprung in dem Dank für Gott, der den Gläubigen die Kraft gegeben hat, zu fasten. Beim Fastenmonat Ramadan geht es darum, dreißig Tage nicht zu essen, während die Sonne am Himmel steht. Das bedeutet, früh morgens vor Sonnenaufgang darf gegessen werden und oftmals gibt es auch ein großes Familienessen nach Sonnenuntergang. Der Monat, in dem gefastet wird, ist der April. Beim Zuckerfest werden hauptsächlich süße Speisen gegessen und die jüngeren Kinder bekommen oftmals Geschenke. In Deutschland findet das Fest in dem Sinn Anerkennung, dass es an Schulen als Feiertag anerkannt ist und die muslimischen Kinder am Tag des Zuckerfestes, ähnlich wie christliche Kinder an Ostern, nicht in die Schule gehen müssen.

Habt ihr auch gefastet? Wenn ja, dann hoffen wir natürlich, dass ihr ein schönes Zuckerfest hattet. Bis nächste Woche, RWG!

Eure Blog AG

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Nächste Veranstaltungen

04.07.2022 00:00
Berufs- und Studientag für Jgst. 9 und 11
04.07.2022 00:00
Kursfahrten MSS 12
05.07.2022 00:00
Berufs- und Studientag für Jgst. 9 und 11
06.07.2022 00:00
Wandertag
12.07.2022 08:00 - 13:00 Uhr
Besuch des BIZ (Jgst. 8)

Adresse

Rhein-Wied-Gymnasium
Im Weidchen 2
56564 Neuwied

Telefon: 02631 / 39550
Telefax: 02631 / 395529 

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