Aktuelles am RWG Neuwied

Auftakt einer neuen Revolution

Blog Masha AminiMontag, read-weekly-gossip-Tag,

also hey RWG!

Wie ihr alle hoffentlich bereits wisst, werden gerade weltweit dutzende Proteste veranstaltet, vor allem im Iran. Anlass ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Jina Amini, die durch brutale Polizeigewalt umgebracht wurde. Sie ist zur Leitfigur der Proteste geworden.

Was ist passiert?

Sie wurde festgenommen, weil der Sittenpolizei ihre Art, das Kopftuch zu tragen, nicht gefiel (= sie trug es zu locker). Mahsa Amini starb einige Tage nach ihrer Haft schwer verletzt in einem iranischen Krankenhaus.

Ihr müsst wissen, dass im Iran strikte Kleidervorschriften gelten. Frauen müssen sich komplett mit langen Klamotten bekleiden. Das Kopftuch ist keine Wahl. Wer es nicht trägt, bekommt eine Strafe. Schlimm, oder?

Dieser Vorfall, der am 16.09.2022 passierte, war der Auslöser vieler landesweiter Proteste, die sich gegen die Polizeigewalt, aber auch gegen das autoritäre Regime richtet.

Es wird gerufen: ,,Nieder mit dem Diktator!“, ,,Mullah muss weg!“, ,,Frauen, Leben, Freiheit!“

Die Protestierenden kämpfen dabei nicht nur für die Freiheit der Frauen, sondern für die Freiheit des Landes. Sie wollen ein demokratisches Regime.

Wie kann es sein, dass in anderen islamischen Ländern, Frauen durchaus die Freiheit haben, sich aussuchen zu dürfen, ob sie das Kopftuch tragen oder nicht, aber im Iran nicht?

Jetzt besetzen daher alle Bürger des Irans die Straßen und zeigen Solidarität. Das ist revolutionär. Wenn wir nämlich so weiter machen, fordern wir weitere Länder und ihre unterdrückten Frauen auf, zu protestieren und beeinflussen uns so gegenseitig, vor allem die Frauen des mittleren Ostens.

Ich, als Mädchen mit iranischen Wurzeln, hoffe mit ganzem Herzen, dass iranische Frauen mit Mut und Einheit ihre Ziele erreichen können. Denn von jetzt an wird der Iran vielleicht auch bekannt sein für seine tapferen Frauen und nicht nur für schöne Teppiche, Katzen und Safran.

Nächsten Montag haben wir Herbstferien - und da macht euer Schulblog natürlich auch eine wohlverdiente Pause. Ich wünsche euch eine gute Zeit und sage: Bis nach den Ferien!

Euer Blog

Liebe geht durch den Magen

Ukraine 1Und so arbeiten unsere ukrainischen Schülerinnen und Schüler derzeit an einem Projekt, in dem sie ihre Nationalgerichte vorstellen.

Ausgezeichnet!

MINT 1Sehr geehrte Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

wir freuen uns sehr darüber, dass das Rhein-Wied-Gymnasium erneut von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und dem Geschäftsführer und Vorstand von MINT Zukunft e.V. Harald Fisch als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet worden ist.

MINT steht dabei für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Christian Steuer und Jan Savelsberg sind stellvertretend für unsere Schule am 04. Oktober nach Mainz gereist und haben die Urkunde von Frau Dr. Hubig gerne entgegengenommen. Harald Fisch lobte das Engagement: “Wir ehren in Rheinland-Pfalz Schulen, die sich erfolgreich als MINT-freundliche oder Digitale Schule beworben haben. Besonders freut es mich, dass sich unter den zu ehrenden Schulen einige befinden, die erneut ausgezeichnet werden. Zeigt dies doch, dass das intensive Engagement für den MINT-Bereich für die Schulen viele Vorteile bringt. Häufig genannte Vorteile sind: Engagierte Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für eine ausgezeichnete Schule; Firmen aus der unmittelbaren Umgebung lassen sich leichter für eine Kooperation gewinnen; die gesamte Schule befindet sich auf einem zukunftsorientierten Entwicklungspfad. Generell gilt: Die Bewerbungen waren auch dieses Jahr qualitativ wieder auf einem hohen Niveau. Es kann somit mit Fug und Recht gesagt werden: Einen hervorragenden Job haben Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und last but not least die Schulleitungen, die das Engagement aktiv unterstützen, auch dieses Jahr gemacht. Herzlichen Glückwunsch.”

 

Die gesamte Pressemitteilung kann unter folgendem Link gelesen werden:
Auszeichnung MINT-freundliche Schulen und digitale Schulen in Rheinland-Pfalz .

Herzliche Grüße

Christine Hahn

Das Dach – Die Ausstellung – Der Inside-Job

DachHallo RWG,

heute bekommt ihr eurer „read-weekly-gossip“ feiertagsbedingt mit einem Tag Verspätung, dafür dürft ihr euch bei der Wiedervereinigung Deutschlands am 03. Oktober 1990 bedanken. Nicht, dass wir uns über einen freien Tag beschweren würden, natürlich.

Heute geht es, dem Titel entsprechend, um eine Kunstaustellung und um einen Fall des Fremdgehens, wenn man so will. Ich gebe es zu: Der Blog-AG gehört nicht mein volles Herz. Eine meiner anderen Geliebten ist die Kunst-AG, momentan unter Leitung von Herrn Hermann, und diese Woche hat sie mich ganz schön auf Trapp gehalten.

Ich rede natürlich von der „Das Dach“-Ausstellung, über die ihr hier auf der Webseite im Artikel „DA-DA-DAAACH!“ einiges lesen könnt, wenn ihr euch im Nachhinein noch informieren wollt. Die Anteilnahme der Kunst-AG und damit auch meine beschränkt sich auf die Veranstaltungen am 30. September, an dem wir nach einer Woche Vorbereitungszeit unsere Projekte neben denen des Neuen Kunstvereins Mittelrhein (NKVM) und einigen internationalen Künstlern ausstellen durften.

Angeleitet wurden wir dabei von den Organisatoren der Veranstaltung, Olga Vostretsova und Herr Hermann, und von Evrim Kavcar, einer sehr talentierten und liebenswürdigen Künstlerin aus Istanbul. Eine Woche lang haben sich unsere Mitglieder jeden Tag mit ihr an der Schule getroffen, um an Bildern, Skulpturen, Schatteninszenierungen und anderen Bastelprojekten zu arbeiten, was nicht immer einfach war, weil manche von uns auf Grund unserer Stundenpläne nur rund eine Stunde am Tag aufbringen konnten… adieu, meine geliebte Mittagspause.

Trotz all der Komplikationen, den Wechseln von Arbeitsplätzen in der Schule, der Sprachbarriere (wir haben uns mit Evrim ausschließlich auf Englisch unterhalten) und dem teilweise enormen Zeitdruck – eines meiner Projekte, eine Vogelskulptur aus Gips, haben wir deswegen sogar auf den Spitznamen „Urgent Bird“ getauft – hat die Zusammenarbeit sehr, sehr viel Spaß gemacht und war, dare I say, äußerst inspirierend. Es war unheimlich schön, sowohl Erwachsene, die Kunst zu ihrem Beruf gemacht haben, als auch die eigenen Mitschüler dabei näher kennenzulernen und währenddessen das zu tun, was uns alle verbindet.

Mir persönlich hat das Projekt vor allem den Gedanken nähergebracht, dass alles Kunst sein kann. Ich habe verstanden, warum ein Stück abgerissene Tapete an einem Stück Angelschnur oder ein in zwei Minuten zusammengezimmertes Figürchen aus Draht auf einer Leiter genau so Kunst ist wie meine anderen Projekte, an denen ich eine Woche lang geschuftet habe. Es ist schwer zu erklären, aber ich würde sagen, dass etwas dann zu Kunst wird, wenn ein Mensch es einem anderen als solches vorstellt. Das mag etwas abstrakt klingen, aber vielleicht werdet ihr später auch eine Erfahrung machen, die es euch näherbringt. Ich jedenfalls bin sehr froh, meine bereits gemacht zu haben und an der Vorbereitung einer Ausstellung live teilgenommen zu haben. 

Falls euch gefallen hat, was ihr gerade gelesen habt, oder falls ihr ein generelles Interesse an freiem künstlerischen Arbeiten habt, sei es malerisch, zeichnerisch, literarisch oder plastisch, könnt ihr natürlich jederzeit mal in der Kunst-AG vorbeischauen. Teilnahme ist nie verpflichtend und ihr könnt jederzeit wieder gehen, also null Risiko. Wir treffen uns jeden Montag ab 13:15 h.

Oh, und in die Blog-AG dürft ihr natürlich auch kommen, kontaktiert dafür einfach Frau Hahn.

So viel von mir, euch noch eine schöne restliche Woche!

Eure Blog-AG

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15.02.2023 16:00 -
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Mündliches Abitur
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Rhein-Wied-Gymnasium
Im Weidchen 2
56564 Neuwied

Telefon: 02631 / 39550
Telefax: 02631 / 395529 

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