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Das Dach – Die Ausstellung – Der Inside-Job

DachHallo RWG,

heute bekommt ihr eurer „read-weekly-gossip“ feiertagsbedingt mit einem Tag Verspätung, dafür dürft ihr euch bei der Wiedervereinigung Deutschlands am 03. Oktober 1990 bedanken. Nicht, dass wir uns über einen freien Tag beschweren würden, natürlich.

Heute geht es, dem Titel entsprechend, um eine Kunstaustellung und um einen Fall des Fremdgehens, wenn man so will. Ich gebe es zu: Der Blog-AG gehört nicht mein volles Herz. Eine meiner anderen Geliebten ist die Kunst-AG, momentan unter Leitung von Herrn Hermann, und diese Woche hat sie mich ganz schön auf Trapp gehalten.

Ich rede natürlich von der „Das Dach“-Ausstellung, über die ihr hier auf der Webseite im Artikel „DA-DA-DAAACH!“ einiges lesen könnt, wenn ihr euch im Nachhinein noch informieren wollt. Die Anteilnahme der Kunst-AG und damit auch meine beschränkt sich auf die Veranstaltungen am 30. September, an dem wir nach einer Woche Vorbereitungszeit unsere Projekte neben denen des Neuen Kunstvereins Mittelrhein (NKVM) und einigen internationalen Künstlern ausstellen durften.

Angeleitet wurden wir dabei von den Organisatoren der Veranstaltung, Olga Vostretsova und Herr Hermann, und von Evrim Kavcar, einer sehr talentierten und liebenswürdigen Künstlerin aus Istanbul. Eine Woche lang haben sich unsere Mitglieder jeden Tag mit ihr an der Schule getroffen, um an Bildern, Skulpturen, Schatteninszenierungen und anderen Bastelprojekten zu arbeiten, was nicht immer einfach war, weil manche von uns auf Grund unserer Stundenpläne nur rund eine Stunde am Tag aufbringen konnten… adieu, meine geliebte Mittagspause.

Trotz all der Komplikationen, den Wechseln von Arbeitsplätzen in der Schule, der Sprachbarriere (wir haben uns mit Evrim ausschließlich auf Englisch unterhalten) und dem teilweise enormen Zeitdruck – eines meiner Projekte, eine Vogelskulptur aus Gips, haben wir deswegen sogar auf den Spitznamen „Urgent Bird“ getauft – hat die Zusammenarbeit sehr, sehr viel Spaß gemacht und war, dare I say, äußerst inspirierend. Es war unheimlich schön, sowohl Erwachsene, die Kunst zu ihrem Beruf gemacht haben, als auch die eigenen Mitschüler dabei näher kennenzulernen und währenddessen das zu tun, was uns alle verbindet.

Mir persönlich hat das Projekt vor allem den Gedanken nähergebracht, dass alles Kunst sein kann. Ich habe verstanden, warum ein Stück abgerissene Tapete an einem Stück Angelschnur oder ein in zwei Minuten zusammengezimmertes Figürchen aus Draht auf einer Leiter genau so Kunst ist wie meine anderen Projekte, an denen ich eine Woche lang geschuftet habe. Es ist schwer zu erklären, aber ich würde sagen, dass etwas dann zu Kunst wird, wenn ein Mensch es einem anderen als solches vorstellt. Das mag etwas abstrakt klingen, aber vielleicht werdet ihr später auch eine Erfahrung machen, die es euch näherbringt. Ich jedenfalls bin sehr froh, meine bereits gemacht zu haben und an der Vorbereitung einer Ausstellung live teilgenommen zu haben. 

Falls euch gefallen hat, was ihr gerade gelesen habt, oder falls ihr ein generelles Interesse an freiem künstlerischen Arbeiten habt, sei es malerisch, zeichnerisch, literarisch oder plastisch, könnt ihr natürlich jederzeit mal in der Kunst-AG vorbeischauen. Teilnahme ist nie verpflichtend und ihr könnt jederzeit wieder gehen, also null Risiko. Wir treffen uns jeden Montag ab 13:15 h.

Oh, und in die Blog-AG dürft ihr natürlich auch kommen, kontaktiert dafür einfach Frau Hahn.

So viel von mir, euch noch eine schöne restliche Woche!

Eure Blog-AG

Letzte Änderung am Dienstag, 04 Oktober 2022 09:09
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