Der RWG-Schüler-Blog

Meine Klassenfahrt nach Borkum mit der 8d

erwin borkum 002Es ist wieder Montag, also Read-Weekly-Gossip-Day!

Hey RWG!

Phu, ich bin noch ganz gejetlagged - krasser Anglizismus! - von dem ganzen Reisestress! Ich war nämlich mit der 8d auf Borkum. Und das Beste: In diesem Schuljahr fährt die gesamte 8. Stufe auf die norddeutsche Urlaubsinsel! Daher will ich euch unbedingt von unserer Fahrt berichten, denn wir waren die ersten aus der Jgst. 8, die in den Inselgenuss gekommen sind. ;-)

Unsere Anreise, die von der Klassenlehrerin, Frau Dülmer-Jorde, und dem Mathelehrer, Herrn Nink, begleitet wurde, begann schon sehr abenteuerlich mit der Deutschen Bahn, weil wir alle skeptisch waren, welche Hindernisse und Verspätungen uns auf diesem Wege erwarten würden. Auch, wenn wir uns schon um 6:15 Uhr am Neuwieder Bahnhof sammeln mussten, war jeder aufgeregt, obwohl wir noch im Halbschlaf, also ganz schön müde waren. Allerdings muss ich berichten - wieder einmal aus dem Koffer von Frau Dülmer-Jorde heraus, dass wir wider Erwarten gar kein Problem mit der Bahn hatten. Alle Züge kamen halbwegs pünkltich und wir sahen allmählich, wie die Landschaft immer flacher wurde.

Unsere letzte Station war dann in Emden, wo wir auch die Fähre nach Borkum nahmen. Insgesamt waren wir ca. 10 Stunden unterwegs, ich konnte in Frau Dülmer-Jordes Koffer nur wenige Essenskrümel finden, also war ich ganz schön hungrig und nach der langen Fahrt echt platt. Nach 2 Stunden auf der Fähre, hatten wir dann endlich Borkum unter den Füßen.

Und für die Leute, die als nächstes nach Borkum fahren und befürchten seekrank zu werden: Ich kann euch beruhigen, es gab keinen bis sehr wenig Seegang und wir konnten uns entweder im Restaurant niederlassen oder draußen auf dem Deck die frische, aber auch wirklich kalte, Meeresluft genießen.

Der Hafen und die Jugendherberge waren nicht weit auseinander und nach kurzem Warten bekamen wir auch schon unsere Schlüsselkarten. Kurze Anmerkung: Das Gelände war damals ein Militärgelände, daher sieht man auf vielen Fotos große Mauern, die etwas versetzt von der Jugendherberge stehen. Auch die Jugendherberge erinnert an eine Kaserne, dennoch hat die Jugendherberge nordische Vibes, auch wegen den vielen Kaninchen die es dort überall gibt.

Die 8d war gleich in Haus 1 untergebracht, welches frisch modernisiert worden war. Die Zimmer und Bäder waren überraschend sauber, und nachdem wir unser Gepäck vom Laster abgeholt hatten, ging es auch schon direkt zum Fahrradverleih, wo Joe, ein echter Insulaner, schon auf uns gewartet hatte.

Am Ende des Tages gingen wir essen, was ein Glück für mich war, denn die Jugendlichen waren so ausgehungert, dass sie ganz viel verkleckerten und zahlreiche Krumen und Stückchen unter den Tisch fielen, wo ich dann auch einen feinen Schmaus hatte. Und das Essen war richtig lecker! 

Am Dienstag machten wir eine unserer ersten Fahrradtouren in die Stadt. Ich durfte auf dem Lenkrad von Herrn Nink mitfahren, der extra Gas gab. Trotz des Windes ließen wir uns unsere gute Laune nicht verderben, denn am Mittag sollten wir ins Gezeiten- Bad gehen.

Nach einem kurzen Stadtbummel fuhren wir auch schon zu dem Schwimmbad, was zwar etwas kleiner war als unsere Deichwelle, aber dennoch hat es Spaß gemacht, die Rutsche auszuprobieren. Das Schönste war aber das Außenbad, welches eine gute Aussicht auf die Nordsee bot.

Bevor ihr in das Wasser geht, müsst ihr bedenken, dass das Wasser einen sehr hohen Salzgehalt hat, da es aus dem Meer herausgefiltert wurde, daher bitte beim Tauchen immer die Augen schließen! Ich hatte das leider vergessen und es war kein Spaß als mein Chamäleonkörper später die selbe rote Farbe annahm wie meine Augen ...

Das Highlight des Tages war der Flow Rider. Für die, die sich unter dem Begriff nichts vorstellen können: Es ist eine große Half-Pipe mit Wasser. Man bekommt ein Brett, auf das man sich hinlegen oder hinknien kann. Dabei muss man sein Gewicht gut balancieren. Ich selber habe es auch zwei Mal ausprobiert, am Anfang war es für mich noch ungewohnt, aber beim zweiten Versuch war ich schon sicherer.

Sportlich ging es dann auch am Mittwoch weiter, denn um 9 Uhr trafen wir uns zum Klettern, was auf dem Gelände der Jugendherberge fußläufig zu erreichen war. 

An der Kletterhalle angekommen, wartete auch schon Joe auf uns. Nach einer ausführlichen Einleitung, wurden wir in jeweils in Gruppen eingeteilt. Wir sollten uns gegenseitig beim Anziehen der Gurte helfen und sicherstellen, dass unsere Partner den Gurt richtig angelegt haben.

Die ganze Aktion sollte den Klassenzusammenhalt und das Vertrauen stärken, da wir uns immer gegenseitig gesichert haben. Auch, wenn es für die Achtklässler eher anstrengend war zu klettern - für mich ist das ja super easy! - haben sie sich gegenseitig unterstützt und motiviert, was von ganz oben - niemand kam höher als ich - schön anzuschauen war.

Am Nachmittag fuhren wir endlich zum Strand, denn was wäre die Nordsee ohne Sandstrand? Natürlich war es windig, aber auch sehr sonnig.

Am Donnerstag mussten wir eine Art Schnitzeljagd machen. Zunächst sollten wir das älteste Haus Borkums finden, dann den neuen und den alten Leuchtturm, ein Bild mit einem Insulaner machen und einen Zaun finden, der aus echten Walzähnen angeblich hergestellt worden ist und zuletzt eine typische Spezialität von Borkum finden. Eine typische Speise, welche in Borkum beliebt ist, ist natürlich Matjes. Ein Fisch, den man auch im rohen Zustand verspeisen kann.

Geholt haben wir ein Matjes-Brötchen bei einer Fischerbude, die wirklich ,,Fischdigga“ hieß.

Am späteren Nachmittag sollten wir eigentlich eine Wattwanderung machen, doch wie aus dem Nichts fing es heftig an, zu regnen und sogar zu gewittern. Die Wanderung wurde dann natürlich abgesagt.

Das Wetter wurde aber gegen 19 Uhr wieder besser, die Sonne kam wieder raus. Das wurde auch Zeit, denn den letzten Abend haben wir gemeinsam am Lagerfeuer mit Stockbrot ausklingen lassen. Und wir haben uns über die vergangen Tagen unterhalten. Insgesamt war die Klassenfahrt sehr schön und ich wünsche den anderen Klassen auch eine tolle Klassenfahrt.

Verzeiht eurem Erwin, wenn ich nicht nochmal in einem Koffer mitfahre. All der Sand und die miefigen Socken auf der Rückfahrt haben mir erstmal ausgereicht und ich kann nicht nur noch herumreisen. Ich will ja auch wieder aus dem RWG berichten, nächste Woche nämlich über den Demokratietag der Neuwieder Schulen. 

Das war´s jetzt also von mir.

Bis nächste Woche!

Euer Blog

Letzte Änderung am Montag, 17 Juni 2024 12:47
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