Aktuelles am RWG Neuwied

Wiederaufnahme des Unterrichts

Dieser Artikel als PDF-Datei: Informationen zum Unterrichtsbeginn

Die nachfolgende Datei ist auszudrucken und am Montag, auch von den Erziehungsberechtigten unterschrieben, in die Schule mitzubringen:
Regelungen zum Unterrichtsbeginn

Anwesenheitsplan der einzelnen Jahrgangsstufen bis zum Schuljahresende

 

Sehr geehrte Eltern,

ab dem 25.05. werden weitere Schülerinnen und Schüler an die Schule zurückkehren, bis zu den Sommerferien sollen alle noch einmal die Schule besuchen. In dieser Woche erhalten Sie daher nicht nur die genaueren Informationen zu den 5ern und 6ern, sondern auch einen Ausblick, wie es am RWG weitergehen wird.

Zunächst einmal sind die Rückmeldungen, die bei mir eintreffen, sehr unterschiedlich. Viele Eltern wünschen sich baldmöglichst wieder eine schulische Normalität, andere machen sich Sorgen um eine zu frühzeitige Schulöffnung. Vielleicht werden daher einige froh sein über Zeitpunkt und Tempo der Wiedereröffnung, andere enttäuscht und wieder andere besorgt. Wir als Schule haben für Sie alle ein offenes Ohr und versuchen, Sie und vor allem Ihre Kinder bei uns gut und in ein sicheres Umfeld aufzunehmen. Dazu gehört auch, dass die jeweils ersten Stunden des ersten Schultags den Besonderheiten der Situation gehören. Hygienemaßnahmen und deren Umsetzungen werden erläutert und besprochen, je nach Altersstufe erfolgt eine mehr oder weniger intensive Betreuung im Schulalltag.

Die Umsetzung der Wiedereröffnung erfolgt an allen Schulen nach individuellen Plänen. Räumliche Gegebenheiten und personelle Möglichkeiten setzen den Rahmen für das, was geht. So werden beispielsweise Schulen, die schon im Normalbetrieb hart an den Grenzen von Raumkapazitäten arbeiten, genauso Schwierigkeiten haben wie diejenigen, die im Kollegium einen hohen Anteil an Angehörigen von Risikogruppen haben. Gleich sind allerdings an allen Schulen die Grundbedingungen und die Reihenfolge, in der Regelungen und Maßnahmen zu beachten sind. Diese Grundbedingungen sind durch das Bildungsministerium vorgegeben und daher zwingend einzuhalten:

Am wichtigsten und jederzeit zu beachten ist der Hygieneplan, der Abstände, Schutzmaßnahmen und durch seine Einschränkungen indirekt auch die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler am RWG festlegt. Nach unseren Berechnungen sind wir in der Lage, maximal ein Drittel der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig im Haus zu haben. Danach richten sich konsequent alle unsere Vorbereitungen. Keinesfalls darf es zu einem Überbietungswettbewerb kommen, wer jetzt die meisten Klassen für die längste Zeit an die Schule zurückholt.

Belehrungen zu den einzelnen Maßnahmen des Hygieneplans erfolgen sowohl im Vorfeld schriftlich als auch immer wieder im Schulalltag, besonders intensiv natürlich am ersten Tag der Rückkehr.

Es folgt in der Priorisierung durch das Ministerium der Fachunterricht für die Jahrgänge 10 bis 12, die ja schon seit einigen Wochen im Wechsel wieder im Präsenzunterricht sind. Hier stehen Fragen wie die Fachhochschulreife, das nahende Abitur oder der Abschluss der Sekundarstufe I im Raum, deshalb werden auch noch Klassen- und Kursarbeiten geschrieben und ein möglichst regulärer Abschluss des Schuljahres angestrebt.

Natürlich kann für alle anderen Jahrgänge der Fachunterricht nicht im Vordergrund stehen, das wäre unter den aktuellen Bedingungen auch gar nicht leistbar. Es wird also bei weitem nicht immer Unterricht „nach Plan“ geben, auch fachfremde Betreuung bei einer Lehrkraft, die die Klasse sonst gar nicht hat, ist möglich. Ausschlaggebend ist hier die Zahl der Kolleginnen und Kollegen, die als Risikopatienten nicht vor Ort unterrichten dürfen, außerdem schützt einen das Coronavirus nicht davor, aufgrund einer anderen Erkrankung zuhause bleiben zu müssen.

Daher ist auch nicht mehr zu erwarten, dass noch -wenn überhaupt- im größeren Umfang Leistungsnachweise erfolgen. Die Versetzungsfrage am Ende des Schuljahres ist durch das Ministerium klar geregelt. Auf Basis der vorhandenen Noten wird ein Jahreszeugnis erstellt und die Versetzung in die nächste Klasse oder Stufe ausgesprochen. Reichen die Noten nicht für eine Versetzung aus, erfolgt diese „aus besonderen Gründen“. In diesen Fällen erhalten Sie auf jeden Fall einen Termin für ein Beratungsgespräch, das sich mit der weiteren Laufbahn Ihres Kindes beschäftigt.

Für die Jahrgänge 5 bis 9 steht also im Vordergrund, die zuhause geleistete Arbeit vor Ort ordnen und besprechen zu können, zumindest einen Teil der eigenen Klasse noch einmal vor den Ferien wiederzusehen und ansonsten dem hohen Druck, der auf vielen Familien lastet, nicht noch weiteren hinzuzufügen. Wie verpasster Stoff aufzuholen ist, wie es im nächsten Schuljahr weitergeht und was eventuell in den Lehrplänen verändert werden muss, ist kein Thema für die ohnehin kurze Zeit an der Schule und ist an anderer Stelle in den nächsten Wochen und Monaten zu diskutieren und zu planen.

Achten Sie bitte in der nächsten Woche regelmäßig auf neue Veröffentlichungen auf der Homepage oder Zugänge von Mitteilungen per Mail oder Scooso. Die allgemeinen Hinweise dieses und anderer Schreiben werden immer wieder durch weitere konkrete Ausführungen, Pläne und Erklärungen vervollständigt. So erhalten Sie beispielsweise bereits jetzt einen Plan für die Anwesenheit aller Klassen und Kurse bis zum Ende des Schuljahres, an dieser Stelle werde ich allerdings ausführlicher nur auf die Orientierungsstufe eingehen.

Außer den Jahrgängen 11 und 12, die im wöchentlichen Wechsel komplett an der Schule sind, können alle anderen Klassen in der Regel nur jeweils zur Hälfte unterrichtet werden, weil aufgrund der Raumgröße normaler Klassenräume und der Abstandsregeln von 1,50m zwischen den Sitzplätzen maximal 15 bis 16 Schülerinnen und Schüler in einen Raum passen. Die Woche ab dem 25.05. beginnt also mit der ersten Hälfte der 5 und 6, in der darauffolgenden Pfingstwoche folgt dann die zweite. Die namentliche Einteilung wird in Absprache mit den Klassenleitungen vorgenommen, bitte haben Sie Verständnis, dass hier keine Einzelwünsche berücksichtigt werden können. In der dann folgenden kurzen Woche (Fronleichnam) ist dann ausnahmsweise noch einmal die gesamte Stufe 6 im Haus. Sie wird in den bekannten hälftig getrennten Gruppen in getrennten Räumen unterrichtet, wobei die Lehrkräfte der Klassen in enger Absprache und Vorbereitung sich mit anderen Kolleginnen und Kollegen die Gruppen teilen. Am Mittwoch, dem 10.06., erhalten die Schülerinnen und Schüler der 6 dann ihre Zeugnisse und danach nur noch Heimunterricht nach Möglichkeit. Die 5er kommen dann nach einer kurzen Pause am Ende des Schuljahres noch einmal wieder, beachten Sie bitte den anliegenden Plan.

Wir wissen natürlich, dass wir mit unseren Jüngsten nicht genauso starten können wie mit den Jahrgängen 10-12, dass der Wunsch, Freundinnen und Freunde wieder zu treffen, besonders groß ist und gerade in diesem Alter Regelungen auch gerne mal „vergessen“ werden, selbst wenn sie bekannt sind. Wir haben unsere Vorbereitungen diesbezüglich angepasst und werden Ihre Kinder im Sinne eines guten und gesunden Beisammenseins intensiv betreuen. Allerdings muss an dieser Stelle auch der Hinweis erfolgen, dass eine fortgesetzte Nichtbeachtung des Hygieneplans dazu führen kann, dass einzelne Schülerinnen oder Schüler dann nicht mehr am Präsenzunterricht teilnehmen können. Schauen Sie sich die Regeln, die Sie im Vorfeld bereits erhalten und deren Kenntnis Sie und Ihr Kind bestätigen müssen, gemeinsam an und sprechen Sie darüber, damit tragen Sie wesentlich zu einem reibungslosen Beginn bei und leisten eine wichtige Vorarbeit.

Die Verdoppelung der Schüler/innen/zahl ab dem 25.05. stellt eine besondere Herausforderung dar. Allerdings haben die vergangenen Wochen gezeigt, dass es funktionieren kann. Zwar setzt dies ein hohes Maß an Disziplin voraus, zu dem aber alle unsere Altersstufen mit Sicherheit in der Lage sein werden. Helfen Sie mit und motivieren Sie Ihre Kinder diesbezüglich, dann werden wir gemeinsam eine gute und schöne Zeit des Wiedersehens am Rhein-Wied-Gymnasium verbringen. Bei aller Anspannung freuen wir uns sehr auf den Start und sind überzeugt, dass das Positive der kommenden Wochen die Regelungen und Einschränkungen deutlich überwiegen wird.

Noch eine kurze Bemerkung zum ersten Tag: Sicherlich verfügen Ihre Kinder schon alle über irgendeine Form von Mund-Nasen-Schutz. Bitte sorgen Sie dafür, dass z.B. für die Busfahrt eine Bedeckung vorhanden ist. An der Schule selbst erfolgt die Ausgabe von jeweils einer wiederverwendbaren Maske, die das Land zur Verfügung gestellt hat, im wahrsten Sinne des Wortes „pro Nase“.

Bleiben Sie bitte achtsam, passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf und kommen Sie weiterhin wohlbehalten durch diese Zeit.

Helmut Zender, Schulleiter

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