Aktuelles am RWG Neuwied

Auszeichnung für Betriebspraktika

  • 13 Februar 2020 |
  • geschrieben von  Patrick Ostermann

Praktikum Preisträger

Von der „Autowerkstatt Schäfer & Stahr“ in Neuwied bis zum Maschinenbauer „ZF Active Safety GmbH“ in Koblenz: Auch während des zweiwöchigen Betriebspraktikums 2020 besuchten die über 100 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Rhein-Wied-Gymnasiums die unterschiedlichsten Praktikumsplätze. Von der postmodernen Autofabrik in Berlin über die Pyrotechnik in Straßenhaus bis zur „Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland“ in Bonn gab es ebenfalls wiederum eine große Bandbreite von Praktikumsorten, die jetzt in der Aula sowie in sieben Powerpoint-Präsentationen vorgestellt wurden. Die besten Leistungen wurden ausgezeichnet: Schulleiter Helmut Zender überreichte fünf PraktikantInnen einen Büchergutschein des Fördervereins: Aaditiya Sharma, Elisabeth Reichert (beide 9a), Simon Klusch, Louis Berger (beide 9b) sowie Amélie Roth (9d) hatten ihre ersten beruflichen Erfahrungen besonders gut aufbereitet und reflektiert.

Zuvor hatte sich die Aula in eine Praktikumsmesse verwandelt, bei der die 9. Klassen ihre Ergebnisse an die 8. Klassen weitergaben. Ihre Eindrücke hatten die SchülerInnen in Praktikumsmappen und auf Plakaten zu ihren Betrieben dokumentiert. Dabei wurden häufig ganz neue Perspektiven gewonnen: „Durch das Praktikum haben wir die Arbeitswelt auf eine völlig andere Weise kennengelernt“, so Marlon Baldus (9a). Idealerweise werden im Betriebspraktikum nicht nur erste Einblicke „in das richtige Leben“ des Arbeitsalltags außerhalb des geschützten Raumes der Schule gesammelt, sondern auch getestet, ob sich erste Vorstellungen eines vermeintlichen späteren Traumberufs tatsächlich mit der erlebten Realität decken. Wer dabei selbstständig die Initiative ergreift, der hat Vieles richtig gemacht. So hat sich beispielsweise Amélie Roth bei der Bundeskunsthalle in Bonn beworben, weil sie sich „sehr für moderne Kunst und Design, kreatives Gestalten und die dahinter zu findenden Ideen interessiert“. Am Ende des Praktikumszeitraums entsteht ein genaueres Bild, wie die berufliche und Ausbildungslaufbahn aussehen könnte. Louis Berger: „Mir wurde in diesem Praktikum auch bewusst, dass bald der ‚Ernst des Lebens‘ beginnt. Sollte ich nach der 10. Klasse wirklich abgehen, beginnt das Arbeitsleben. Meinen ‚Plan B‘ habe ich auf jeden Fall in der Tasche“, urteilt er, obwohl bei ihm – wie bei den meisten anderen MitschülerInnen – das Abitur im Zentrum der Erwägungen steht.


Wir bedanken uns bei allen Betrieben und Einrichtungen, die unsere SchülerInnen aufgenommen haben, um ihnen einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu geben. Ganz besonders bedanken wir uns bei den Betreuerinnen und Betreuern, die sich vor Ort die Zeit genommen, unsere SchülerInnen unterstützt und die zwei Wochen interessant und lehrreich gestaltet haben.

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